1. Preis im Realisierungswettbewerb | 09.2021

Erweiterung Realschule plus in Westerburg



“Der Lageplan zeigt einen gelungener Umgang mit dem Kontext: die Setzung der dreigeschossigen Erweiterung an der östlichen Grundstücksgrenze gibt dem Schulhof eine klare Fassung. Es entsteht ein nach Süden geöffneter Platz in einem Ensemble aus bestehender Turnhalle, bestehenden Schulbau und dem Erweiterungsbau. Die geschickte Übernahme der Fassadenelemente aus dem Bestand wird ausdrücklich gewürdigt - es entsteht der homogene Eindruck eines Hauses – der Anbau wirkt nicht als Hinzufügung, sondern als integraler Bestandteil.. [...]

Die Entscheidung, das Gebäude konstruktiv als Holzbau zu realisieren, überrascht (»Holzwelten im Metallmantel«), da die Einheitlichkeit der äußeren Erscheinung eher eine Weiterführung der ursprünglichen Konstruktion vermuten lassen würde. Die angeführten Argumente für diese Entscheidung sind jedoch nachvollziehbar, insbesondere als Beitrag zur ökologischen Qualität des Gebäudes. Die Umsetzung im laufenden Betrieb erscheint gut machbar. Insgesamt überzeugt die Arbeit als ein sehr sorgfältig auf den Bestand abgestimmter Entwurf mit gleichermaßen hohen außenräumlichen wie funktional-innenräumlichen Qualitäten.” (Auszug aus der Jurybeurteilung)

Michael Schanné mit Alexandra Jäger und Johannes Kassel
Visualisierung & Modellfotos © AV1 Architekten GmbH










1. Preis im Realisierungswettbewerb | 07.2021

Kreishaus I – Erweiterung für
Kreisleitstelle und Verwaltung in Coesfeld


“Die Verfasser schlagen einen kompakten 4-geschossigen Baukörper mit einer Überhöhung an der südwestlichen Ecke vor, der in der Flucht des vorhandenen Gebäudes über eine Glasfuge direkt an den Bestand anschließt. Die städtebauliche Setzung und die Maßstäblichkeit des Baukörpers überzeugen. Der neue Eingang erscheint angemessen und steht nicht in Konkurrenz zu dem bestehenden Haupteingang. [...]

Die Verfasser entscheiden sich gegen ein Weiterbauen des Bestandes. Sie setzen sich mit der Gestaltung der Fassade bewusst von dem “Deilmann-Bau“ ab, wenn gleich vorhandenen Gestaltungselemente wie die Betonlisenen übernommen und weiterentwickelt werden. Die Feingliedrigkeit und Proportionierung der Fassade werden positiv bewertet. [...] Die vorgeschlagene Autonomie der Erweiterung wird jedoch aufgrund ihrer hohen städtebaulichen und gestalterischen Qualität durch das Preisgericht gewürdigt.” (Auszug aus der Jurybeurteilung)

Michael Schanné mit Johannes Kassel und Georgi Nikolov
Visualisierung & Modellfotos © AV1 Architekten GmbH



Berlin, Kaiserslautern DE